Kathrins Orient

Einträge "Mein Leben in Kathrins Orient":

Sonntag, 18. März 2007

Der Handtaschenkampf

Nach meinen gelegentlichen Ausflügen ins Second Life nun wieder zurück in das wirkliche Leben und eine Geschichte aus dem selben erzählt. Dabei geht es natürlich, wie sollte es bei diesen Titel auch anders sein, um eine Handtasche.
Aber der Reihe nach.
Meine Tochter kauft sich eine neue Handtasche die mit Pailletten besetzt ist. Beim ersten Aufeinandertreffen von Mutter, Tochter und Handtasche entspann sich dann folgender Dialog:
Mutter: Schicke Handtasche.
Tochter: Nicht wahr, hab ich mir gestern erst gekauft.
M: Besonders toll die Pailletten, super!
T: Stimmt, das Blumenmuster haben die ganz besonderst gut hinbekommen.
M: Was machst du eigentlich mit den Pailletten wenn du die Handtasche nicht mehr brauchst?
T: Die Handtasche ist neu da denk ich doch heut nicht drüber nach.
M: Na ja, ich mein ja nur wenn du die nicht mehr brauchst, die Pailletten........
T: DIE TASCHE IST NEU!
M: Aber die Pailletten würde ich trotzdem nehmen wenn du die Tasche ausrangierst.
T: ......................... (wendet sich kopfschüttelnd ab)
Das Fazit aus der Geschichte ist, ich kann nur jeder Frau die eine Bauchtanzverrückte, die auch noch ihre Kostüme zum Teil selber schneidert, in ihren näheren Umfeld hat raten:
Kaufst du irgendwas was mit Pailletten besetzt ist, verbirg es vor dieser Bauchtanzverrückten.

JR

Sonntag, 11. März 2007

Orientalisches aus dem Second Life

Ich habe mich die letzten Tage mal wieder im Second Life rumgetrieben und diesmal ein bisschen offensichtlicher nach orientalischem Ausschau gehalten und vor allem auch ein paar Fotos von den verschiedenen Orten gemacht. Die kommen dann am Ende vom Text.
Es gibt also eine ganze Menge mehr als ich nach meinen ersten Erfahrungen dachte, Teppichhändler ohne Ende, Tanzclubs, orientalische Shoppingmeilen und so weiter und so fort.
Ach so, Bellydance Animationen hab ich auch gefunden, ich könnte also mein virtuelles Ich die Hüften wiegen lassen. Dann hab ich noch die eine oder andere Klamotte aufgetrieben mit der ich mich als Mann lieber nicht öffentlich zeigen möchte.
Mehr oder weniger kann man sagen das meine Flucht vor dem orientalischen ins Second Life nicht gerade erfolgreich gewesen war.

JR














Mittwoch, 28. Februar 2007

Das zweite Leben

Vielleicht hat jemand von euch schon mal vom Second Life gehört. Jedenfalls dachte ich das wäre mal was um meinen orientalisch angehauchten Leben zu entfliehen aber das ist gar nicht so einfach wie ich dachte. Nicht das jetzt die Anmeldung extrem schwierig gewesen wäre, oder die Bedienung des eigenen zweiten Ich große Hürden errichtet hätten. Beileibe nicht, zwar ist vieles in englisch aber sonst ganz easy. Nein, die Flucht hat nicht funktioniert. Wenn man sich mal ein paar Schritte aus dem deutschen Bereich entfernt stolpert man allen halben über orientalisch angehauchtes oder irgendwelche Sachen die Bollywood mäßig aussehen sind. Beispiele, ich streune durch ein paar Shops um meinen Avatar ein bisschen aufzuhübschen und es dauert nicht lange und ich lande im ersten Laden der nur Perserteppiche verkauft. Gleich in der Nachbarschaft kann man Wasserpfeife rauchen und 3 Eingänge weiter hat man mir eine mystische Tasse Tee geschenkt.
Damit aber nicht genug. Ich hab mich mit jemanden zusammen getan Land gekauft, Haus gebaut und eingerichtet was passiert? Auf der anderen Straßenseite macht ein ägyptisches Hotel auf. Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich doch dort kein Land gekauft, geschweige denn gebaut.
Na ja, der Orient wird mich wohl nie ganz loslassen.

JR

PS: Ich habe noch mal kurz in das (virtuelle) Grundbuch geschaut: Pharaohs Island 2!
Hätte ich doch bloß vorher genauer hingeschaut.

JR

Sonntag, 11. Februar 2007

Rock´n Roll vs. Orient

Nach gut 3Monaten Pause heute mal wieder eine Geschichte über meinen täglichen Kampf und meine regelmäßigen Niederlagen in Kathrins Orient.

Da habe ich heute eine alte Showaddywaddy CD (ja ja auch ich bin schon etwas älter) rausgekramt und vor allem auch abgespielt. Und siehe da bei meine Frau zuckt nicht nur das Tanzbein. Schön dachte ich, endlich mal wieder Musik die man sich gemeinsam anhören kann und wer weis vielleicht ist sie ja doch noch zur westlichen Kultur bekehrbar. Als ich schon weitere alte Rock´n Roll Platten raussuchen wollte, höre ich nur noch: „Da kann man ja prima einen Twistshimmy draufmachen.“ Oder so was in der Art. Na toll, wieder verloren. Da werden wohl The Rubettes, Sweet, Slade, Uriah Heep und wie sie alle heißen auch weiterhin im Plattenschrank verstauben.

JR

Samstag, 2. September 2006

Die Katze auf den kalten Betondach

Wie das nun mal so ist als Orientfan da wird auch das eine oder andere Klischee bedient. In diesen Fall die Katze. So haben wir uns mit einer Katze angefreundet die sich nun ab und zu bei uns blicken lässt. Nur ist es natürlich keine ägyptische Tempelkatze sonder ein roter Stubentiger der dazu auch noch den Nachbarn 3 Häuser weiter gehört sich dafür aber bei uns regelmäßig durchfrisst und auch mal die eine oder andere tote Maus anschleppt. Und genau diese Katze hat letztens für einige Aufregung gesorgt. Aber der Reihe nach.
Wir kommen vom Wochenendeinkauf nach Hause, ich halte vor der Garage meine 3 Weiber steigen aus ich fahr in die Garage und wundere mich weil keiner das Auto ausladen will.
Statt dessen stehen alle drei vorm Garagentor und unterhalten sich mit jemanden der auf dem Dach steht, dachte ich. Also steig ich aus und schau mal wer es sich auf dem Garagendach gemütlich gemacht hat. Tja es war die Katze die uns laut anmautzte. Meine 3 Frauen hatten zu diesen Zeitpunkt schon entschieden die muss gerettet werden.
Ich dachte grad noch so bei mir wenn die hoch gekommen ist kommt die auch wieder runter als ich die Order erhielt die Leiter aus den Schuppen zu holen damit ich mich auf das Dach begeben kann. Ich stellte also die Leiter auf und meine Jüngste rief begeistert das sie die Katze retten würde, gut dachte ich dann brauchste dich nicht selber zum Obst machen.
Das war jedoch zu voreilig gedacht denn auf halben Wege fiel meiner Tochter ein das sie zwar prima auf das Dach kommt aber nicht weis wie sie es mit der Katze unter dem Arm wieder runter schafft. „Papa mach mal selber.“ Waren darauf hin ihre Worte. Also doch.
Ich klettere die Leiter rauf und währen ich oben ankomme sitzt die Katze am anderen Ende vom Dach und schaut mich ganz entgeistert an. Wahrscheinlich verstand sie nicht das auch Menschen über Dächer laufen können. Jedenfalls muss dieser Anblick ihr Weltbild dermaßen durcheinander gebracht haben das sie vom Dach auf Nachbars Gartenmauer sprang und verschwand. Als ich dann mit leeren Händen vom Dach stieg fiel es mir wieder ein: „wenn sie hoch kommt, kommt sie auch wieder runter“

JR

 

PS: Das isser, diesmal nur in geringer Höhe.